04.02.2018
Heute oder morgen - das ist die Frage

Die Zeit nach dem Ausflug nach Chesongoch verging wie im Flug. Mittwoch war “Java-Day”, womit der Besuch des gleichnamigen Restaurants (JAVA) gemeint war, das nicht nur Burger oder Sparerips im Angebot hat, sondern auch einen hervorragenden Milchshake herstellt. Double Mokka oder Espresso war wie immer die Wahl. Und wir haben Sr. Emily getroffen und über die Vorkommnisse der letzten Monate geplaudert und “gelästert”. In der GardenCity Mall konnte wir einige BIOS-Batterien kaufen, die wir testweise eingesetzt haben, denn viele der Batterien in den Rechnern  sind so alt wie die Rechner selbst. Der Test war erfolgreich und wir haben dann am Freitag den Rest der im Laden verfügbaren Batterien gekauft – für 0,80€/Stück Energizer Marke kein schlechter Deal.

Wie sich bereits vor unserer Ankunft in Kenia abzeichnete, besteht ein hoher Erwartungsdruck, der sich nicht nur auf Notebooks, sondern auch auf Drucker bezieht. Stand heute: wir haben insgesamt 2 Laserprinter und zwei Inkjets (von Fr. Florian). Der Color-Laserprinter wird von Ubuntu zwar erkannt, druckt aber nicht (nur unter Windows). Im IT-Raum stand noch ein Schwarz-Weiß Laser Drucker, allerdings ohne funktionierenden Toner.Glücklicherweise hatte der Schuldirektor Geoffrey  das identische Modell; sein Toner funktionierte im unserem Drucker problemlos. Der Deal: Der Color Laserprinter verbleibt bis auf weiteres in der Uzima. Der Schwarzweiß Laserprinter steht zur Abholung durch Fr. Florian in der Schule bereit. Und wenn die Tinte, die Dr. Walk in der kommenden Woche mitbringt von den Inkjets akzeptiert werden (und die Druckerköpfe sich ihren Geist aufgegeben haben) geht einer in die Schule und der andere in den Konvent.

Wir haben ebenso ein “Care-Paket” für Chesongoch mit Ersatzteilen (BIOS Batterien, Harddisk, Tastaturen, Kabel und am wichtigsten, den von Werner konfigurierten Access-Point mit Internet-Stick) zusammengestellt. Mit der Aufschrift: “Don’t touch”!!!!”

Während Birgit sich am Freitag noch mit Sr. Emily traf, hat Werner den zweiten für Ruaraka vorgesehen Access-Point erfolgreich in das Klassenzimmer mit den Tablets im Erdgeschoss  verpflanzt. Kleiner Wermutstropfen: nicht alle 50 Tablets können auf die Wikipedia zugreifen sonden nur etwa die Hälfte – dann macht der Access-Point schlapp. 

Jetzt bereiten wir uns auf die Heimreise vor, was hier zu einiger Verwirrung beitrug. Denn man dachte, wir würden erst am Samstag den Konvent verlassen. Stimmt auch, denn um 21.30 geht es zum Flughafen, um 0.30h am Samstag morgen soll der Flug nach Heathrow starten. Das haben die Sisters wohl mißverstanden und dachten wir würden erst am Samstag abend abfliegen.

Dann geht es zum 4. Mal über den Äquator Richtung Heimat. Und wenn wir die Mangos aus Chesongoch durch den Zoll bekommen, wird unser Aufenthalt beim Verzehr derselben noch nachhalten. Es war anstrengend – aber wie immer schön und die Zeit rauschte nur dahin.