13/01/2015
Wie war doch noch die Telefonnummer?
Nach 7 ½ Stunden Flug von Zürich sind Birgit und Michael glücklich in Nairobi gelandet. Eines wurde deutlich: die Swiss ist auch nicht das, was sie früher einmal war, denn der Abstand zwischen den Sitzen ist für mittelgroße Menschen fast schon eine Zumutung. Also wieder wie im letzten Jahr mit der billigeren Turkish Airlines fliegen– auch wenn es deutlich länger dauert und möglicherweise das Gepäck nicht ankommt?

Die “Sisters” in Ruaraka hatten sich mittlerweile Schlafen gelegt, denn sie wollten die Beiden ja abholen – allerdings erst nach Mitternacht von der Turkish Airline Maschine, das ist wohl Gewohnheit, Da waren die beiden aber schon gelandet.
Nach einigem Warten und vergeblichem Versuch, die Telefonnummern des Konvents herauszufinden, haben Birgit und Michael schließlich ein Taxi genommen und sind zur Überraschung von Sr. Emily und Sr. Rosa “unerwartet” im Konvent aufgetaucht. Freunde und Erstaunen waren groß (wie habt ihr das bloss gefunden? - Michael war in seiner Jugend Pfadfinder!) und das Begrüßungsbier herrlich kalt. Die Lehre, eigentlich banal: Telefonnummern der Kontaktpersonen auf dem Handy speichern.

Am nächsten Morgen konnten viele bekannte Gesichter begrüßt werden und Sr. Emily zeigte den Beiden den baulichen Fortschritt, den die Anlage seit dem Besuch von Han-Peter und Michael gemacht hat. Das Internatsgebäude ist fertiggestellt und ein riesiger Wasserturm (Spende von Dr. Tilman Walk & Friends) ragt davor in den Himmel.
Die Zahl der Schüler hat so zugenommen, das der Computerraum 2 temporär in ein Klassenzimmer umgewandelt werden musste. Wenn es mit der Neuinstallation des Klassenzimmers 1 klappt, sollte der IT-Lehrer Charles in der Lage sein, das Klassenzimmer 2 wieder einzurichten. Vermutlich im Sommer. Oder Franz oder Hans-Peter bei ihrem nächsten Besuch.

Und es gibt Wlan im Convent! Kein umständliches hantieren mit UMTS-Sticks. Mal sehen, was wir mit dem UMTS-Server machen. Vermutlich nach Chesongoch oder doch fest in Klassenzimmer 1 installieren.

Am Nachmittag wird mit der Neuinstallation begonnen – zwischenzeitlich eruiert, wo die Palette, die Pater Florian organisiert hat, abgeblieben ist.
Stay tuned