27/03/2011
Nachrichten von Franz
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Am 13.03.11 schreibt Franz:
Now it is Sunday evening the 13th of March 2011 and I am very happy.
After supper Sr. Emily gave me the new HD from old Germany which I was so urgently waiting for. Immediately I went to the ComputerLab II and installed it at once.
At 21:04 there was a login as user teacher, and  ----> "funzt".
At 21:09 there was a login as user tsuser50, and ---> "funzt" also!!.
Believe me I a m s o v y h a p p y a b o u t t h i s ! !
Now we can say our trip to Afrika and my trip to Kenia was successful.
The kids here at the school, the teacher and the sisters would say
'have a look at this PCs, how nice Linux looks'.

But let me have a look forward.
Now I can - together with Evans (the IT-Teacher - he has DOS-knowledge which is vy nice, because he had also worked on the Console before)- check again and finally finish the network installation and so on. There are also some ACER-PCs which have a problem and have to be repaired.
To teach with a running Network I think is much nicer.

Another thing that I would like to inform you about is the following:
On Thursday the 8th of March, I met Isaak from Tanzania.

Hans-Peter, Michael and I met Isaak in 2008 at the Dr. Didas Secondary-School in Tanzania.
He was a tough young boy and was vy interested in Computer stuff. And this was only possible because of the donations from Germany, he said.
Now he is a young man, a manager, has his own company and told the grade 1 and grade 2 girls and boys in the school here about his career, his vision he had and that the kids in 20 years could also be a manager, a pilot, a judge, a nurse, a doctor and so on, but you need computer-literacy. And computers of course.
And there is also a donation from Germany at this school. And there is also an IT-Teacher at this school. The requirements are given! It's your turn now!! “

Am 22.03.11 schreibt Franz:
Hier habe ich nach anfänglichen Schwierigkeiten nun den Server laufen.
Die vorgefundene schreckliche Graphikauflösung bei Debian ist umgestellt. Es sind zwar noch nicht alle Plätze vernetzt, aber es kann Unterricht gemacht werden. Wikipedia, die e-mail possibility und die Spiele kommen gut an. SuperTux ist der Renner. Es gibt zwei Computer-Labs, beide haben einen kleineren separaten Raum, in dem ebenfalls Computer stehen, so dass der Teacher die Möglichkeit hat, mit einem Teil der Klasse etwas anderes zu machen.
Im Computer-Lab 2 steht in diesem separaten, abschliessbaren Raum der Server und ein kleiner Wandschrank mit den Patch-Kabeln. Alles professionell, aber wild verdrahtet, ohne System; wenn du an einem Platz ein Problem hast, fängt die wilde Sucherei nach dem entsprechenden Steckplatz an. Ich bin dabei, hier eine Ordnung hinzubekommen.

In diesem Raum habe ich auch 5 Thin(Fat)-Clients stehen, an einem werkel ich, an den anderen die Kids, natürlich SuperTux.
Seit der Server läuft, habe ich aber eine andere Methode: Wer spielen will, muss zuvor bei mir KGeographie spielen. Von 10 Fragen müssen 7 richtig beantwortet werden, dann kann's zum Spielen gehen! So werden auch die Education-Programme genutzt . Dann hocken sie manchmal zu viert vor der Kiste und wechseln sich immer ab.
Für die Schwestern habe ich in ihrem living room ebenfalls 2 Acer stehen und ein Notebook. Hier gibt's von mir nur spärlichen Unterricht, da sie meist die Office-Progs schon kennen.
Für das Notebook habe ich ihnen aber einen UMTS-Stick mit SIM-Karte und 600 MB Data-Time spendiert, so dass sie nun in's Internet können und auch ihre mails abholen. Kommt gut an!

Am Ende der Woche (26.3.) gehe ich mit einigen sisters in's sogenannte Rift-Valley, liegt so zwischen UGANDA und Lake Turkana.
Dort soll ich auch Computer installieren und die Notebooks für ein Frauen-Projekt mitbringen. Keine Ahnung wie lange ich da bleibe, und wie es mit der Kommunikation bestellt sein wird. Die letzten zwei Wochen möchte ich allerdings wieder in Nairobi verbringen, weil ich sicher gehen möchte, dass hier alles funzt und auch die ev. späteren Lieferungen aus Freiburg gut integriert werden können.
Am 29.April werde ich dann meinen Heimflug antreten.“ Soweit die Infos von Franz.

Bevor Franz Kenia endgültig verlässt, wird er auch noch ein paar Bilder schicken.