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19/06/2011
Nein, Mosambik ist keine Insel in der Karibik:
von HPM

"Wo soll‘s denn hingehen", so die Frage des Zollbeamten am Frankfurter Flughafen? Meine Antwort "nach Maputo" löste bei ihm einen Gesichtsausdruck aus, der erkennen ließ, dass dies wohl etwas Fremdes für ihn war. Deshalb wurde von mir gleich ein  "Mosambik" hinzugefügt, was aber auch nur ein befremdliches "aha" auslöste.

Der anschließende Flug über Johannesburg verlief problemlos, lediglich das mitgebrachte Gepäck bereitete Sorgen. Der Koffer und Rucksack wurden brav nach Vorgabe mit 23 kg und 8 kg Kleidung und Hardware gepackt, zusätzlich noch 10% mehr Gewicht rein, damit es keinen Stress beim Einchecken gibt.

Mit dabei waren 7 Festplatten, ein Barebone, ein Netbook, USB Sticks, 100 CDs und DVDs, Kabel und sonstige Kleinigkeiten. Fast klar, dass sich der Zoll in Maputo dafür interessierte. Grund dafür war lediglich die Festplattenfrage: " Was ist das"? Antwort: "Eine Festplatte"  Frage: "Was ist da drauf?" Antwort:"Software" Antwort: "Oh, das kostet Geld" Meine Versuche, ihm zu erklären, dass Open Source nichts kostet, waren vergeblich "not in Mosambique" war seine sture Antwort.
Er musste seinen Chef holen, das ganze also nochmal von Vorne. Wow super kompliziert, der Boss holt den nächsten Boss. Auch der pocht drauf, dass Open Source in Mosambik Geld kostet und damit dem zollpflichtigen Import unterliegt.

Jetzt muss professioneller Support her. Ich weiss, dass Celso draussen wartet und vielleicht hilft ja eine portugiesische Unterstützung. Vom Zollbeamten begleitet, geht es also nach draussen und tatsächlich stehen Celso und Taca am Eingang. Zurück und das ganze nochmal in Portugiesisch.

Und siehe da, nun ist Open Source auch in Mosambik OSS ;-)